Tipps

Drei Praxistipps

1) Redet miteinander

Über Probleme und Risiken, den Verlauf des Projekts, über mögliche Lösungen. Selbst wenn keine am Horizont zu sehen sind. Oder mit dem schwierigen Gegenüber, um dessen Standpunkte und Beweggründe kennen zu lernen. Es ist ganz einfach: Wer in Ruhe zuhört, eine gemeinsame Gesprächsbasis aufbaut und sachlich Argumente vorbringt, verbessert die Erfolgsaussichten im Projekt.

2) 80:20 Regel

100% Erfolg um jeden Preis? Das ist teuer! Die letzten 20 Prozent des Inhalts kosten 80 Prozent der Zeit. Oder führen zu Verzögerungen und Kostenüberschreitungen. Die richtige Mischung macht es aus. Konsequentes Vorgehen? Ja! Aber auch die Frage stellen: Was bringt den größten Nutzen, was hat höchste Dringlichkeit? Das Wichtige zuerst. In der Planung, in der Umsetzung und im Test. Damit ist jedes Projekt garantiert auf der richtigen Seite.

3) Aus Projekten lernen

Was war in der Durchführung gut? Was ist schlecht gelaufen? Lessons learned erfassen und ablegen? Nein, bitte nicht! Lernen bedeutet anwenden. Auf die Nase fallen und wieder aufstehen. Das Gute bewahren, erhalten und verankern. Das weniger Gute verbessern. Durch Maßnahmen und Rahmenbedingungen. Jede Rolle muss sich fragen: Was funktioniert, was nicht? Projektleiter sowieso. Aber auch Auftraggeber, Stakeholder, Vorgesetzte und Mitarbeiter. Weil Projekterfolg keine Einzelarbeit ist.